Infusionstherapien

– Procain-Basen-Infusionen

Infusionen mit Procain (einem Lokalanästhetikum) werden zur Behandlung von chronischen Schmerzzuständen und/ oder zur Entgifung eingesetzt.

– Infusionen mit homöopathischen Mitteln, Vitaminen, Mineralstoffen, Aminosäuren

– Infusionen bei Eisenmangel/ Eisenmangelkonzept

– Ozon-Eigenblutinfusionen (Infusionen mit sauerstoffangereichertem eigenen Blut)

– Infusionen mit Chelatbildnern (Schwermetallbindende Stoffe):

1. Zur Schwermetallentgiftung (Blei, Amalgam, Quecksilber, Zinn, etc.)

2. Zur Behandlung von:

– arteriellen Verschlusskrankheiten, z.B. Arteriosklerose (mit Zusatz von EDTA)

– Durchblutungsstörungen

– Bluthochdruck

“Chelat” kommt aus dem griechischen und bedeutet “Klaue”. Schwermetalle oder andere Stoffe werden durch den Kontakt mit einem Chelat aus einer unlöslichen Form in eine ausscheidungsfähige, lösliche Form überführt (Beispiel: Blei). Infusionen oder Kapseln mit Chelaten werden in der Schulmedizin schon lange zur Behandlung von Blei- und oder Quecksilbervergiftungen angewandt.

Man kann Chelate aber auch zur Behandlung von Verschlusskrankheiten einsetzen: Man hat herausgefunden, daß die Enzündungen an der Schlagaderwand bei Arteriosklerose letztlich die Einengungen der Ader verursachen. Diese können nachgewiesenermaßen mit EDTA (einem Chelat, das über Infusionen verabreicht wird) verkleinert werden. Anders als bei einer Bypass-Operation, wo die Verengung nur einer Stelle mit einem Bypass überbrückt wird, können die Chelate die Verengungen auch in den feinsten Äderchen erreichen.

In unserer Praxis werden die Protokolle der “Ärztegesellschaft für Klinische Metalltoxikologie” zur Chelattherapie angewandt.