Systemdiagnostik

Die biomedizinische Systemdiagnostik ist eine Anlehnung an die EAV (Elektroakupunktur nach Voll), die von Dr. med. Reinhard Voll in den sechziger Jahren entwickelt wurde. Voll hat dafür das Deutsche Bundesverdienstkreuz und eine Papstaudienz erhalten. Er wurde auch für den alternativen Nobelpreis nominiert. Den Ursprung der Methode hat Roger de la Fuye (1890-1961) in Frankreich gelegt.Dr. Voll fand heraus, dass der Hautwiderstand über Akupunkturpunkten ein anderer als an normalen Hautstellen ist. Man misst mit einem Meßgriffel und einem Widerstandsmeßgerät den Hautwiderstand über bestimmten Akupunkturpunkten. Dazu wird der Patient mit einer Handelektrode mit dem Stromkreis verbunden. Die Methode ist nicht schmerzhaft.Bringt man Medikamente, Nahrungsmittel usw. in den Messkreislauf ein, so kann man die Wirkung des Testobjektes auf die Leitfähigkeit des Akupunkturpunktes messen. Daraus können dann, unter Einbeziehung der ärztlichen Anamnese und Krankheitsgeschichte, Rückschlüsse gezogen werden und eine Behandlung kann begonnen werden.

Was heißt das?
Die Chinesische Medizin hat eine über 3000 Jahre alte Tradition (die Schulmedizin existiert seit etwa 200 Jahren). Der Kern der Chinesischen Medizin ist Gleichgewicht in den Leitbahnen der Lebensenergie (Meridiane) zu schaffen. Das ist das Ziel der chinesischen Ärzte bei der Akupunktur.

Mit der Messmethode nach Voll ist es nun möglich an Messpunkten der Meridiane die Auswirkung der Testobjekte zu messen. Sprich, man kann eine Aussage im Vorfeld machen, ob ein bestimmtes Medikament oder eine bestimmte Therapiemaßnahme einen positiven Einfluss auf den Patienten hat oder nicht.

Unter Einbeziehung der Homöopathie, Nahrungsergänzungsmittel, Nosoden und pflanzlichen Arzneimitteln ist eine Kombinationstherapie möglich.

Die Weiterentwicklung von Dr. Volls Methode stellt die Systemdiagnostik dar. Im Wesentlich hat sie der derzeit 86 jährige Dr. med. Kurt Beisch konsequent weiterentwickelt.

Ich betreibe die Methode seit meinem 18. Lebensjahr. In unserer Praxis steht ein moderner, funktioneller Messplatz zur Verfügung.

Definition der Systemdiagnostik nach Dr. med. Kurt Beisch

1. Die biomedizinische Systemdiagnostik nach Voll ist eine elektromedizinische Systemdiagnostik und – Therapie.

2. Sie integriert als Teil der Gesamtmedizin die einzelnen Fachgebiete auf der Basis der Systemtheorie.

3. Integratives zu immer komplexeren biologischen Systemen fortschreitendes Vorgehen mit dem Ziel, die Auswirkungen des Zusammenspiels nachgewiesener Teilwirkungen auf Organ- und Systemfunktionen festzustellen und zu beschreiben (gerade bei chron. Krankheiten).

4. Durch elektrophysikalische Messungen nach Applikation eines Reizstromes an elektrisch signifikanten Hauptarealen werden aktueller Zustand und Dynamik von Systemen und Subsystemen des Organismus erfasst.

5. Zu diesem Zweck werden etrakorporal mit individuell wirksame Substanzen und Heilmittel über Resonanzphänomene bestimmt. Ziel ist Regulationsfähigkeit des Organismus zu erhalten oder wiederherzustellen.

Definition Akupunkturpunkte (nach Prof. Heine, Histologe)

Akupunkturpunkte sind millimetergroße Perforationen der Hauptfaszie der Haut, die von einem lockeren Mesenchym und mit einer Vielzahl von vegetativen Fasern und kleinsten Gefäßen ausgefüllt sind. Dort liegt eine Potentialdifferenz zum lockeren Mesenchym, die messbar ist.

Rechtlicher Hinweis:

Die Systemdiagnostik steht immer wieder in der Kritik. Sie wird von der naturwissenschaftlich orientierten Schulmedizin, d.h. von der an den Universitäten derzeit gelehrten Wissenschaft, als „noch nicht allgemein anerkannt“ qualifiziert. Je nach Krankenkasse werden die Kosten für eine Behandlung entweder gar nicht, nur teilweise oder selten auch ganz übernommen. Die Krankenkassen übernehmen dafür keine Kosten.