Migräne Archive - Dr. med. Ulrich Selz
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Ist Migräne heilbar?

Ob Migräne heilbar ist hängt vom Arzt ab

Wollen Sie die offizielle Meinung zuerst? "Migräne ist nicht heilbar", so lehren es die Fachverbände.
Doch stimmt das wirklich?  Ich sage Ihnen ehrlich: Ich glaube nicht daran. Da kann mir der weltbeste Forscher noch so viele Studien auf den Tisch legen. Dafür gibt es zu viele Migränepatienten, die seit Jahrzehnten migränefrei sind. Warum ist das so?  

Wie handelt ein Arzt, wenn Migräne als unheilbar betrachtet wird? 

Überlegen Sie mal in Ruhe. Wie würden Sie unheilbare Erkrankungen behandeln? Stimmt, gar nicht! 
Sie würden irgendwie die Symptome des Patienten in Schach halten, so dass er ein besseres Leben hat. 

Würde Sie sich auf Ursachenforschung begeben? Nein, sicher nicht. Es ist ja unheilbar - spielt also keine Rolle.... 

Fazit: So handeln Ärzte, die daran glauben, dass Migräne unheilbar ist.

​Dr. med. Ulrich Selz 

Ärzte bemerken gar nicht, dass sie nicht an eine Heilung von Migräne glauben. 

Sie übernehmen einfach eine Meinung und bemühen sich nicht. Dann wird der Rezeptblock gezückt und die Welt stimmt in ihren Augen. 

Arzt im Modus "Migräne ist heilbar" 

Als Migränearzt lernt man am besten von der Einstellung der Notärzte. Als Notarzt hat man zwangsläufig ein komplett anderes Weltbild. Irgendetwas Schlimmes ist passiert. Leute stehen herum und der Notarzt kommt. Die Passanten sehen ihm beim Arbeiten zu.  

Der Notarzt erkennt sofort: Patient unrettbar tot....Was macht man als Notarzt dann? Man fängt trotzdem an etwas zu tun.
Man reanimiert, legt Infusionen, legt einen Beatmungsschlauch und vieles mehr....
Nach 30-60 Minuten erklärt man dann den Patienten für tot oder hat Erfolg gehabt! 

Was ich damit sagen will: Die Einstellung als Notarzt ist eine komplett andere. Obwohl es keine Hoffnung mehr gibt fängt man mit einer Behandlung und Ursachensuche an. Man gibt nicht von Anfang auf! 

Aber bei der Migräne geben die Ärzte von Anfang auf: "Unheilbar" - einmal ins MRT und dann gibt es lebenslang Schmerztabletten. Ursachensuche? Fehlanzeige!

So erhöht man die Chance auf: "Migräne ist heilbar"

Was wird nicht alles angeboten: Spritze gegen Migräne, Migränepiercing, Strom gegen Migräne, Migräne-App gegen Migräne, Operation gegen Migräne und Botox gegen Migräne...die Liste ist endlos.

Nur kaum jemand analysiert Ihren Stoffwechsel! Es sind alles Dinge "von aussen" die Sie gesund machen sollen. 
Schauen Sie zuerst "nach innen", wie Ihre Körper so funktioniert. Was macht das Hormonsystem? Wie geht es dem Darm? Entstehen migränefördernde Stoffe? Passt der Blutzuckerspiegel? etc....

Drei Tipps um Migräne zu heilen:


1. Suchen Sie sich den passenden Therapeuten!
Sie brauchen jemanden, der an die Möglichkeit zur Heilung glaubt. Sie brauchen niemanden, der Sie zurechtweist und Ihnen Dummheit bescheinigt. Ich bin gerade im Aufbau eines Netzwerkes und hoffe flächendeckend viele Kollegen zu finden, die mitmachen. Bis jetzt habe ich ca. 400 ausgebildet. 

2. Achten Sie auf Ihre anderen Symptome!
Die wichtigste Frage spielt sich nicht um den Kopf herum ab! Migränepatienten sind extrem auf Details ihres Kopfschmerzes fokusiert. Ihre anderen Symptome scheinen eine untergeordnete Rolle zu spielen. 
Für mich sind sie aber am wichtigsten! Gibt es Hinweise auf Schwächen anderer Organsysteme? Gibt es auffällige Blutwerte? 

3. Setzen Sie sich nicht unter Druck!
Was für ein bescheuerter Tipp, oder? Aber es steckt viel Erfahrung darin. Mir fällt immer wieder auf, dass Migränepatienten total auf den Schmerz fokusiert sind. Aber bedenken Sie bitte: Wenn der Stoffwechsel seit Jahren falsch läuft, dann braucht es einige Zeit bis die Prozesse wieder richtig funktionieren. 

Mit dem logischen Abarbeiten von Probleme steigt kontinuierlich die Chance, dass es besser geht.
Suchen Sie einen analytischen und strategischen Arzt, der Ihre Laborergebnisse immer wieder kontrolliert und Sie in die richtige Richtung bringt. 

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Migräne vorbeugen

Migräne vorbeugen mit der Schulmedizin und Alternativmedizin

In diesem Text erfahren Sie, welche Möglichkeiten es gibt Migräne vorbeugen zu können.
Hier lernen Sie, was Ihnen die Schulmedizin und Alternativmedizin bieten kann, damit Sie langfristig wieder schmerzfrei leben können und nicht mehr quälend ans Bett gefesselt sein müssen.

Sie werden sehen: Gerade die Migräne eignet sich (wie keine zweite Erkrankung) um gezielt vorbeugen zu können! 

​Dr. med. Ulrich Selz 

Auf langfristige Sicht sollte jeder Migränepatient dieses Ziel verfolgen: 
Migräne vorbeugen! 

Warum? Weil im Anfall das Schmerzmittel nur ein re-agieren und kein agieren ist.  

Migräne - Prophylaxe oder Schmerzmittel?

Jeder Migränepatient macht eine Entwicklung durch: Zu Beginn des Auftretens der Erkrankung greifen viele Betroffene schnell zu Schmerzmitteln und unterdrücken ihre Kopfschmerzen mit Schmerzmitteln. 

Je öfter und je länger man unter der Erkrankung leidet, desto kritischer wird der Einsatz von Schmerzmitteln von den Migränepatienten selbst hinterfragt: Hat mit 20 Lebensjahren das Vorbeugen vor einem Anfall noch keinen großen Stellenwert im Leben eingenommen, so wird es mit fortlaufenden Alter für die Betroffenen immer wichtiger. Der Gebrauch von Schmerzmitteln über die vielen Jahren hinterlässt sicherlich seine Spuren im Körper. Darüber macht man sich verständlicherweise erst nach einigen Jahren Gedanken. 

Wie lässt sich der Schmerzmittelkonsum reduzieren? Antworten finden Sie in meinen kostenlosen Webinaren!

Es gibt grundsätzlich zwei Strategien bei Migräne

Es gibt zwei Hauptstrategien bei Migräne: Die Migräneprophylaxe (dem Anfall vorbeugen) und die akute Schmerzbehandlung. 
In beiden Fällen gibt es jeweils eine Therapie mit Medikamenten oder die nicht medikamentöse Anwendung von Therapiemaßnahmen.

Eine Synthese dieser beiden Richtungen ist die "Migränetherapie nach Dr. Selz"

Was ist Migräne?

Der Migränekopfschmerz äußert sich durch anfallsweise auftretende Kopfschmerzattacken. Meist dauern diese Anfälle zwischen 4 bis 72 Stunden. 
Charakteristisch ist, dass die Kopfschmerzen meistens auf einer Seite auftreten und während des Anfalls zur Gegenseite wechseln können. Die Schmerzen werden meist als pochender und pulsierender, stechender Schmerz beschrieben. 

Da es sich um starke Schmerzen handelt, sind die Betroffenen während eines Anfalls stark körperlich und geistig eingeschränkt. Sie meiden instinktiv Bewegungen, Lärm, Licht und Menschen. Sehr häufig sind die Migräneanfälle von Übelkeit und Erbrechen begleitet.

Wie wird Migräne diagnostiziert?

Die Betroffenen wenden sich bei häufigerem Auftreten meistens an ihren Hausarzt. Durch ein Anamnesegespräch findet er die typischen Anzeichen von Migräne heraus. Wenn es sich um wiederkehrende Attacken handelt, dann ist der Gang zu einem spezialisierten Arzt für jeden Migränepatienten unerlässlich.

Der Facharzt für Nervenheilkunde (Neurologe) sollte mindestens einmal in einer Migränekarriere aufgesucht werden. Diese Ärzte sind hoch spezialisiert und geben bei Migräne meist ein MRT in Auftrag. Über eine Kernspintomografie des Kopfes sollen schlimmere Erkrankungen ausgeschlossen werden. 

Vermeiden Sie Migräneauslöser (sogenannte Trigger)!

Charakteristisch für die Migräne sind die Triggerfaktoren. Darunter versteht man Auslöser für einen Anfall. Das kann z. B. ein bestimmtes Lebensmittel sein oder eine Hormonschwankung, häufige Stresssituationen oder Schlafentzug. So kann die Antwort auf die Frage „Migräne was tun?“ dann beispielsweise lauten: Vermeiden Sie es, unter sechs Stunden zu schlafen oder vermeiden Sie stressige Reisen mit dem Flugzeug. 

​Dr. med. Ulrich Selz 

Viele Betroffene kennen ihre Triggerfaktoren gar nicht!


Sie haben einen großen Stellenwert und mächtig Einfluss um Migräne vorbeugen zu können!

Die Triggerfaktoren sind für jeden Betroffenen sehr individuell. Sie müssen einzeln herausgefunden werden. In der klassischen Migränetherapie haben diesbezüglich Laboruntersuchungen keinen Stellenwert. Eine große Stärke der Migränetherapie nach Dr. Selz ist es, diese Triggerfaktoren mittels modernster Laboruntersuchungen genauestens zu untersuchen und für Sicherheit des Betroffenen zu sorgen. Denn: Es ist für viele Migränepatienten sehr erleichternd, wenn sie erfahren, welche Triggerfaktoren auch zu 100 % ausgeschlossen werden können.

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"MigräneREVOLUTION!"

Schon bei den ersten Symptomen muss reagiert werden!

Ein Migräneanfall kann sich schnell und plötzlich aufbauen. Die moderne Migränetherapie mittels Triptane verlangt hier allerdings, dass der Betroffene schnell reagiert und sofort eine Schmerztablette einnimmt.  Doch nicht nur das!

Auch naturheilkundliche Maßnahmen können im Beginn des Anfalls helfen. Eine meiner Lieblingsmaßnahmen ist das Senfmehlfußbad oder der Leberwickel.

Warum ist es wichtig, sofort bei Migräne zu reagieren?

Dies hat mit dem Ablauf der Migräneattacke zu tun. Die Blutgefäße werden durch Entzündungsstoffe während eines Anfalls gereizt.
Je länger dieser Zustand anhält, desto schlimmer kann sich die Entzündung im Gehirn ausbreiten und desto schwieriger wird es, diese Entzündung zu unterdrücken bzw. wieder rückgängig zu machen.

Welche Medikamente bei Migräne?

Medikamente gegen die Übelkeit bei Migräne

Als Antiemetikum bezeichnet man ein Arzneimittel gegen Übelkeit. Beliebt sind die Wirkstoffe Metoclopramid (MCP) oder Domperidon. Der Wirkstoff Dimenhydrinat (Vomex) wirkt leicht Schlaf fördernd.
Viele Betroffene machen sich dies zunutze, indem sie ein Zäpfchen gegen die Übelkeit anwenden und sich dann ins Bett legen und einschlafen. In vielen Fällen „verschlafen“ die Patienten dann ihren Anfall.

Schmerzmedikamente bei Migräne

Wie schon erwähnt, sind die Stoffgruppe der Triptane und (früher beliebt) die Ergotamine die Mittel der Wahl bei schweren Migräneanfällen. Diese Medikamente müssen von Ärzten verschrieben werden, die sich gut damit auskennen.

Bei leichter und mittelschwerer Migräne können nicht-steroidale Antirheumatika (NSAR) eingesetzt werden. Diese bekommt man meist rezeptfrei in der Apotheke. Dazu zählen Paracetamol, Ibuprofen oder in ganz leichten Anfällen auch Aspirin (ASS).

Nicht-steroidale Antirheumatika (NSAR)

Bei leichten und mittleren Migräneattacken reichen oft Schmerzmittel aus der Gruppe der NSAR. Sie verfügen alle über einen ähnlichen Wirkmechanismus und werden doch etwas unterschiedlich von den Betroffenen vertragen.
Außerdem gibt es auch Kombinationen aus diesen Wirkstoffen bzw. in Verbindung mit Koffein oder Naproxen.

Interessanterweise erwies sich eine  Kombination 
von Medikamenten als besonders hilfreich in Studien:
Die Kombination der drei Präparate ASS, Paracetamol und Koffein scheint bei leichten und mittleren Migränen von Vorteil zu sein.
In der Leitlinie der Migränetherapie und Prophylaxe wird sie deshalb als Mittel der ersten Wahl empfohlen. 

Triptane bei Migräne

Triptane sind eine moderne Medikamentengruppe bei Migräne. Sie wirken direkt im Gehirn und verhindern, dass sich der Nervenbotenstoff Serotonin an seinen Rezeptor andocken kann. Aus den Forschungen weiß man, dass dies die Kopfschmerzen und die Übelkeit deutlich reduzieren kann. Zudem verringert sich der Blutfluss im Gehirn durch die Verengung von Blutgefäßen, was sich als positiv während einer Attacke herausgestellt hat.

Wichtig:
Das Besondere an Triptane ist der Zeitpunkt der Einnahme. Sie müssen sofort bei den ersten Symptomen angewendet werden, sonst wirken sie womöglich nicht mehr. Mittlerweile gibt es zwei Triptane, die auch rezeptfrei in jeder Apotheke erhältlich sind. Von einem Gebrauch ohne ärztliche Anamnese und Vorstellung wird allerdings streng abgeraten.

Triptane verfügen aufgrund der Nebenwirkung der Verengung der Blutgefäße über einige Kontraindikationen. Dazu gehören beispielsweise der hohe Blutdruck sowie Herzerkrankungen oder andere Gefäßerkrankungen und Durchblutungsstörungen. Weiterhin dürfen sie nicht bei Schlaganfällen, Aneurysmen oder schweren Nieren- und Leberfunktionsstörungen eingesetzt werden.

Außerdem ist die Einnahme für Kinder verboten. Die "Leitlinie zur Therapie der Migräne" der Deutschen Gesellschaft für Neurologie hält für Kinder ganz besondere Einnahme- und Medikamentenvorschriften bereit.

Mutterkornalkaloide bei Migräne

Die sogenannte Stoffgruppe der Ergotamine stellen eine ältere Medikamentengruppe bei Migräne dar und können als Klassiker bezeichnet werden. Allerdings verfügen diese Medikamente über starke Nebenwirkungen.
Ähnlich wie bei den Triptanen dürfen sie von Patienten mit Herzkreislauferkrankungen (Aneurysma, Gefäßveränderungen, Herzinfarkt, Schlaganfall) nicht eingenommen werden. Sie sind außerdem bei Schwangerschaft und bei Kindern verboten.

Mutterkraut und Pestwurz (Vorbeugung von Migräne) 

Diese beiden pflanzlichen Wirkstoffe können bei Migräne helfen. Sie wurden in einigen Studien als positiv bewertet. Deshalb haben sie mittlerweile einen Platz in der Leitlinie Migräne gefunden. Die Einnahme sollte mit einem Arzt abgesprochen werden.

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Medikamente zur Migräne Prophylaxe (= vorbeugen)

Die Mittel der ersten Wahl sind besser wirksam als die Mittel der zweiten Wahl 

Mittel der ersten Wahl 

  • Antiepileptika (Topiramat oder Valproinsäure)
  • Betablocker (Metoprolol, Propranolol)
  • Kalziumantagonisten (Flunarizin)
  • Trizyklische Antidepressiva (Amitriptylin)

Mittel der zweiten Wahl 

  • Antidepressiva (Venlafaxin)
  • Aspirin (ASS)
  • Pestwurz, Mutterkraut
  • Magnesium, Vitamin B2 

Medikamente zur Migräneprophylaxe  kommen in schwerwiegenden Fällen zum Einsatz und wenn nichtmedikamentöse Maßnahmen nicht den gewünschten Erfolg zeigen. Sie sollen laut Studien Migräne vorbeugen. Ich mache in der Praxis oft andere Erfahrungen. Bei jedem Menschen haben die Mittel eine individuelle Wirksamkeit. 

Wichtig: 
Wenn Betroffene häufiger als zehnmal pro Monat einen Anfall haben und die Attacken teilweise auch länger als 72 Stunden dauern, dann können Prophylaxemedikamente in Betracht gezogen werden.

Botulinumtoxin (Botox) bei Migräne

Mittlerweile wird Botox bei Migränepatienten eingesetzt. Für die Anwendung und die Erstattung bei der Krankenkasse gibt es strenge Richtlinien. Meist wird das Botox von Neurologen oder spezialisierten Zentren gespritzt.

Migräne ohne Tabletten vorbeugen

​​Interessanterweise gibt es bei der Migräneerkrankung viele Möglichkeiten zur  Vorbeugung durch eine Behandlung ohne Tabletten. Dabei spielt die Psychologie eine maßgebliche Rolle.
Schwieriger wird es, eine akute Migräneattacke mit nichtmedikamentösen oder naturheilkundlichen Verfahren einzufangen. Doch auch hier besteht Grund zur Hoffnung! Man sollte nicht müde werden und alle vorgeschlagenen Maßnahmen einmal selbst ausprobieren.

Anamnesegespräch und Beratung

 Es hat sich herausgestellt, dass der Kontakt mit einem Fachmann positive Auswirkungen auf den Krankheitsverlauf hat. Durch die Tipps von Profis können die Attacken eventuell schon nachlassen. Dies gilt insbesondere bei der Beratung über die Triggerfaktoren. Viele Migränepatienten sind diesbezüglich schlecht aufgeklärt.

Entspannungsverfahren

In den Studien zeigt sich, dass die progressive Muskelrelaxation nach Jacobson, autogenes Training oder Yoga für die Prophylaxe der Erkrankung sinnvoll sind. Insbesondere der Stress reduzierende Effekt scheint der Grund für diese Tatsache zu sein. Es geht darum, Entspannungsübungen in den Alltag zu integrieren. Dadurch kann sich der Körper in einen anderen Zustand begeben und die Stoffwechselparameter ändern sich, sodass man proaktiv etwas gegen seine Migräne tun kann.

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Biofeedbackverfahren zur Vorbeugung von Stress bei Migräne

​Mittlerweile gibt es die Möglichkeit, im Heimgebrauch das sogenannte Biofeedbackverfahren anzuwenden. Dabei handelt es sich meist um visualisiert dargestellte Computerprogramme, die auf die körperlichen Signale (wie z. B. die Herzfrequenz) reagieren. Deshalb auch der Begriff: Feedback vom biologischen System.

Durch bewusst hervorgerufene Entspannungszustände können die Bildschirmparameter auf dem eigenen Computer verändert werden und so bekommt man das Feedback vom Programm, dass man sich tatsächlich in einem tiefen Entspannungszustand befindet. Viele Menschen haben deutliche Probleme, diesen Entspannungszustand ohne dieses Hilfsmittel von alleine zu erreichen.

Durch Sport Migräne vorbeugen

Als positiv hat sich ebenfalls ein regelmäßiger Ausdauersport für Migränepatienten herausgestellt. Dadurch kann die Schmerzintensität sinken. 

Psychologische Verfahren

In den Migränefachkliniken werden psychologische Verfahren, wie die Verhaltenstherapie oder die Gruppentherapie angewandt. Hier lernen die Migränepatienten in erster Linie den Umgang mit ihren privaten oder beruflichen Problemen und den Umgang mit Stress. 

Mit dem Therapeuten können ganz praktische Verhaltensweisen neu eingeübt oder besprochen werden. Durch diese Form der Therapie erlangen die Patienten wieder das Gefühl, selbst Herrscher der Situation zu sein und lernen wieder, ihr Leben in die eigene Hand nehmen zu können.

 Ebenso können Betroffene ein neues Verhalten bei akuten Migräneschüben erlernen. Durch psychologische Vorbereitungen und Tricks lernen die Betroffenen, sich in einem Anfall anders zu verhalten, was sich positiv auf die Intensität und die Dauer der Kopfschmerzattacke auswirken kann.

​Naturheilkunde bei Migräne

Akupunktur kann Migräne vorbeugen!

​Interessanterweise taucht in der Veröffentlichung der Migräneleitlinie die Akupunktur als wirksame Maßnahme gegen Migräne auf. Diese ist als Prophylaxemaßnahme durchzuführen. Die Akupunktur muss nicht zwangsläufig nach den Regeln der chinesischen Medizin durchgeführt werden, damit sie wirksam ist.

Es sollten ca. 10 bis 20 Akupunktursitzungen a 30 Minuten zur Prophylaxe der Migräne durchgeführt werden, damit die positiven Ergebnisse wie in den Studien erreicht werden können.

Sonderfall Dry Needling - ein heisser Tipp! 

Beim Dry Needling handelt es sich um eine abgewandelte Sonderform der Akupunktur. Hierbei werden die Akupunkturnadeln nur kurz eingesetzt, um Verspannungen in der Muskulatur zu lösen. Diese Methode ist besonders zur Behandlung von Muskelverspannungen geeignet und wird sehr gerne im Leistungsfußball angewandt. 

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Homöopathie und Nosoden bei Migräne

Der wissenschaftliche Nachweis der Homöopathie ist bislang nicht erbracht worden. Bedenkt man allerdings, dass seit über 200 Jahren in jeder deutschen Apotheke eine nicht unbeträchtliche Zahl von homöopathischen Mitteln zur Verfügung steht, dann muss neidlos anerkannt werden, dass es sich hierbei um ein wahnsinnig erfolgreiches Geschäftsmodell handeln muss. Nicht viele Hersteller von Arzneimitteln können von sich behaupten, dass sie in jeder Apotheke verfügbar sind. Doch das nur am Rande.

In Einzelfällen können homöopathische Arzneimittel und Nosoden bei Migränepatienten sehr deutliche Verbesserungen hervorrufen. Insbesondere die Nosode „auf Toxoplasmose“ hat sich in vielen Fällen bei Migräne als besonders hilfreich herausgestellt.

Bei Nosoden handelt es sich um homöopathische Aufbereitungen von Krankheitserregern. In der schulmedizinischen Diagnostik haben alte Infektionen so gut wie gar keine Relevanz bei Migräne. Hier ist allerdings davon auszugehen, dass es eine hohe Dunkelziffer gibt, bei der Erreger, die subklinisch verlaufen (abgeschwächt), zu einer Reizung der Hirnhäute oder anderer Strukturen (Nervenzellen, Faszien) kommen kann (Satz bitte prüfen) (00:25:01). Diese sind klinisch außerordentlich schwer nachweisbar und stellen für viele Ärzte gar keine Relevanz dar.

Mit Schüßlersalzen bei Migräne vorbeugen

Der Biochemiker Schüßler hat 12 Schüßlersalze definiert. Es handelt sich um homöopathische Aufbereitungen von Mineralsalzen. Bei Migräne haben sich zwei Schüßlersalze als besonders hilfreich herauskristallisiert: Erstens Numero 5: Bei geistig vegetativ erschöpften Personen mit fahlem Gesichtsausdruck hilft die Nummer 5.

Nummer 7: Der „heiße Blitz“ ist ein beliebter Klassiker bei Muskelverspannungen. Hierzu werden einige Tabletten des Schüßlersalzes Numero 7 (Magnesium Phosphoricum) in warmem Wasser aufgelöst und schluckweise getrunken.

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Ernährung und Allergien bei Migräne

Fast jeder Migränepatient wurde darüber aufgeklärt: Alter Käse, Rotwein oder bestimmte Lebensmittel können Anfälle auslösen. Wieso ist das so? In gewissen Lebensmitteln befinden sich gefäßaktive Stoffe. Diese wirken auf die Weite und Enge der Blutgefäße ein und können somit auf direktem Weg zu einem Anfall führen. Außerdem sind viele Lebensmittelinhaltsstoffe stark entzündungsfördernd. Insbesondere die Kopfgefäße reagieren sehr empfindlich darauf.

Insbesondere das „Chinese Restaurant Syndrome“ gilt als kopfschmerz- und migräneauslösend. Der berühmt-berüchtigte Geschmacksverstärker Natriumglutamat wird in chinesischen Restaurants besonders intensiv eingesetzt. Selbst Nicht-Migränepatienten können aufgrund dieses Stoffes mit starken Kopfschmerzen reagieren.

Ein weiteres kritisches Lebensmittel ist Kaffee: Auch Kaffee wirkt sich auf das Gefäßsystem des Gehirns aus. Ein Umstellen auf eine andere Kaffeesorte oder der Unterschied der Kaffeesorte von zu Hause zum Arbeitsplatz kann bereits Anfälle auslösen. Grundsätzlich ist jedem Migränepatienten zu raten, auf Kaffee zu verzichten, selbst wenn der obligatorische Espresso mit Zitrone oftmals einen Anfall verhindern kann.

Manche Menschen reagieren auf Kälte oder extrem heiße Speisen mit einem Migräneanfall. So kann das Lutschen von Eiswürfeln oder ein heißer Glühwein bereits einen Anfall auslösen. Auch hier besteht der Wirkmechanismus über das Zusammenziehen oder Erweitern von Blutgefäßen im Gehirn.

Mit Hausmittel Migränen vorbeugen

Der Einsatz von Hausmitteln ist bislang nicht wissenschaftlich näher bewiesen bzw. auch gar nicht untersucht. In den letzten Jahrzehnten haben sich einige Hausmittel als wirksam beim einen oder anderen Migränepatienten herausgestellt.

Massage der Schläfen mit Pfefferminzöl

Immer wieder wird berichtet, dass die Massage der Schläfen mit Pfefferminzöl einen kühlenden und beruhigenden Effekt auf den beginnenden Migräneanfall hat. Diese Maßnahme sollte eigentlich jeder Kopfschmerz- und Migränepatient ausprobieren und nicht unversucht lassen.

Fußbad mit Senfmehl beim Migräne Anfall

Aus der chinesischen Medizin ist bekannt, dass das Ende des Nierenmeridians an den beiden Füßen liegt. Falls es zu einer Unterkühlung der Füße kommt, so wirkt sich dies negativ auf diesen Meridian aus. Deshalb scheinen bei manchen Betroffenen Senfmehlfußbäder im Beginn einer Attacke recht gut zu funktionieren. Ich kann die Wirkung aus meiner Klinikzeit bestätigen, dort haben wir die Senfmehlfußbäder häufig empfohlen.

 Aus der Kneippschen Bäderheilkunde sind auf- oder absteigende Fuß- oder Armbäder bekannt. Auch hier kann man versuchen, ob es im individuellen Fall hilft. Das Wirkprinzip entspricht den schon oben häufig erwähnten Reaktionen der Gefäße auf Gefäßweite.

 

Migräne in der Schwangerschaft und Stillzeit

Migräne in der Schwangerschaft kann für viele Betroffene ein sehr großes Problem darstellen. In der Regel wird man von den Gynäkologen so beraten, dass ab dem vierten Monat eine Verbesserung der Migräne eintreten sollte. Der Hintergrund hierbei ist der anfänglihe Progesteronmangel der Frühschwangerschaft, der dann durch einen Progesteronüberschuss in der Spätschwangerschaft ausgeglichen wird. Dabei verlieren oftmals Frauen ihre Migräne für sechs bis neun Monate.

Viel brutaler wird der Tag der Entbindung. Denn das ist meistens der Beginn der Rückläufigkeit von Migräneanfällen. Aufgrund der hormonellen Verschiebung kann sich mit dem Tag der Geburt die Migräne schon wieder einstellen. Diese Phänomene sind allerdings auch noch Wochen und Monate nach Entbindung bekannt.

Während der Stillzeit ändert sich die hormonelle Lage der Frau noch einmal maßgeblich, was für viele Frauen den Weg zurück in die Migränekarriere bedeutet.

Während der Still- und Schwangerschaftszeit sollte möglichst ein engmaschiger Kontakt mit einem Neurologen oder vergleichbaren Arzt aufgenommen werden. Gemeinsam mit der Patientin sollte erarbeitet werden, welche Schmerzmittel in der Schwangerschaft eingenommen werden können und welche nicht. Viele Medikamente sind problematisch, da sie in die Muttermilch übergehen können.

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"MigräneREVOLUTION!"

5 einfache Tipps um Migräne vorzubeugen


1. Finden Sie heraus, welchen Kopfschmerztyp Sie haben. Womöglich geht es Ihnen wie vielen Menschen und Sie wissen gar nicht, dass Ihrer Migräne ein eigentliches Stoffwechselproblem zugrunde liegt. Deshalb empfehle ich Ihnen den Besuch meines Webinars Migränerevolution!

 2. Häufig wird der Migränekalender oder das Kopfschmerztagebuch empfohlen. Meistens notieren die Patienten darin nur, wann und mit welcher Intensität sie Migräneanfälle hatten. Ich empfehle Ihnen eine andere Art des Niederschreibens Ihrer Migräne. Wenn sich ein Anfall aufbaut, notieren Sie, an welchem Tag des Zyklus Sie sich befinden, wenn Sie eine Frau sind. Und Sie notieren sich am besten, was es in den letzten Stunden vor der Migräneattacke zum Essen gab bzw. ob Sie unter besonderen Stress standen. Diese Form des Migränekalenders macht viel mehr Sinn, da man zusätzlich zu dem Auftretenszeitpunkt noch weitere Daten und Fakten sammelt. Somit bekommt man ein Gefühl für etwaige Muster.

3. Migräne mit Melatonin vorbeugen! Nehmen Sie Melatonin ein, wenn nichts dagegen spricht und Ihr Arzt einverstanden ist. In einer Studie hat sich gezeigt, dass die nächtliche Einnahme des Schlafbotenstoffes Melatonin sehr wirksam bei Migräne ist. Dass Migränepatienten auf eine strenge Einhaltung des Tag-Nacht-Rhythmus angewiesen sind, haben schon viele Forschungsarbeiten gezeigt. Scheinbar hat dieses Phänomen mit der Höhe des Melatoninspiegels zu tun. Diesen können Sie über bioidentisches Melatonin erhöhen, sodass Ihr Körper noch besser zwischen Tag und Nacht unterscheiden kann.

4. Schon Pfarrer Kneipp hat den Begriff der Ordnungstherapie als einen zentralen Baustein der Gesundheit angesehen. Darunter versteht man neben den regelmäßigen Tages- und Nachtzeiten auch die Einhaltung von gleichen Essenszeiten. Aus Sicht der chinesischen Medizin sollte nach 16:00 Uhr keine Rohkost wie Obst, rohes Gemüse oder Salate verzehrt werden. Die Chinesen haben schon vor über 2000 Jahren erkannt, dass bei einer mangelnden Verdauung aufgrund der Gärungsprozesse negative Stoffe entstehen können. Diese sogenannten biogenen Amine sind migränefördernd bzw. –auslösend.

Ausdauersport (Schwimmen, Radfahren, Nordic Walking, Wandern, Spazieren gehen) hat sich in Studien als migränelindernd herausgestellt.

5. Die oftmals etwas belächelte Empfehlung „Vermeiden Sie Stress“ wird fast von jedem Arzt gepredigt. Doch wie soll man dies umsetzen? Im rein wissenschaftlichen Sinne bedeutet Stress das Ausmaß der Anpassung.

Wenn Sie also das Gefühl haben, dass Sie sich irgendwie verbiegen, verstellen oder sonst wie geistig anstrengen müssen, damit Sie eine bestimmte Situation überstehen, aushalten oder meistern können, handelt es sich hierbei um die eigentlich gemeinte Stressreaktion. Ändern Sie sofort Ihre Einstellung und überlegen Sie noch in der gleichen Minute, warum Sie mit starken Gefühlen oder einer erhöhten Anpassung an diese Situation reagieren. Dies ist meistens schon völlig ausreichend, um den Stress aus der Situation nehmen zu können.

Migränetherapie nach Dr. Selz ®

Migränetherapie - jede Migräne ist anders!  

Die "Migränetherapie nach Dr. Selz®" ist ein System zur erweiterten Diagnose und Therapie bei Migräne. Es nutzt modernste Laboruntersuchungen, die nach den Prinzipien der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) eingesetzt werden. 

Ich habe die "Migräntherapie nach Dr. Selz®" durch meine Erfahrungen mit Migränepatienten in der "Deutschen Klinik für Integrative Medizin und Naturheilverfahren" in über 10 Jahren entwickelt.

Mir wurde die Notwendigkeit nach einer individuellen Stoffwechseldiagnostik für Migränepatienten bewusst: Unser Medizinsystem handelt nach Leitlinien für die Allgemeinheit und hält keine individuellen Therapievorschläge für den einzeln Migränepatienten parat. Der Grund ist einfach: Es wird keine individuelle Diagnostik gemacht. 

​​Mittlerweile ist daraus ein Behandlungskonzept für Ärzte und Heilpraktiker mit klar anwendbaren Behandlungsrichtlinien entstanden. Knapp 500 Therapeuten wurden von mir schon ausgebildet. 

Die "Migränetherapie nach Dr. Selz®" zeichnet sich dadurch aus, dass nach individuellen Ursachen und Besonderheiten im Stoffwechsel gesucht wird. Oftmal sind dafür auch mehrere Therapeuten notwenig. Die Zusammenarbeit zwischen Physiotherapie, Zahnmedizin und Ärzten ist bei der Mehrzahl der Migränepatienten deutlich zielführender. 

​Einfach Schmerzmittel zu verschreiben stellt nur eine Behandlung der Migränesymptome dar. Es ist kein ursächlicher Ansatz!

​Dr. med. Ulrich Selz 

"​Die Migräne ist fast immer der Ausdruck einer Schwäche auf Organebene. Durch eine Stoffwechseldiagnostik können diese Schwachstellen ​erkannt und behandelt werden. ​

Migränetherapie - die 8 Migränetypen  

Zur Vereinfachung der Ursachenfindung habe ich die 8 Migränetypen ins Leben gerufen. Durch einen Migränefragebogen kann man binnen 5 Minuten herausfinden, was die wahrscheinlichste Ursache der Migräne ist.

Öfter handelt es sich um komplexe hormonelle Störungen, die über Generationen weiter gegeben werden und gar nicht so einfach zu behandeln sind. Aufgrund meiner Erfahrung kann ich Ihren Migränetyp einschätzen und Ihnen Behandlungsstrategien aufzeigen.

Migränetherapie - ​Das Webinar "MigräneREVOLUTION"


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Migränetherapie - die​ Ursachen

Zur Vereinfachung der Ursachenfindung habe ich die 8 Migränetypen ins Leben gerufen. Durch einen Migränefragebogen kann man binnen 5 Minuten herausfinden, was die wahrscheinlichste Ursache der Migräne ist.

Öfter handelt es sich um komplexe hormonelle Störungen, die über Generationen weiter gegeben werden und gar nicht so einfach zu behandeln sind. Aufgrund meiner Erfahrung kann ich Ihren Migränetyp einschätzen und Ihnen Behandlungsstrategien aufzeigen.


Manche Migränetypen sind ernährungsabhängig. Wussten Sie, dass oftmals Allergien auf Nahrungsmittel oder der Stoff Histamin die Kopfschmerzen auslösen können?
Die Chinesische Medizin gibt seit Jahrtausenden die richtigen Antworten: Anhand der Schmerzlokalisation kann man Rückschlüsse auf den Migränetyp geben. Jede Migräne ist anders in seinem Wesen und folgt ganz eigenen Gesetzen. Jede Migräne ist deshalb auch anders zu behandeln. Deswegen wird es nie "die eine Migränebehandlung", sondern immer nur Konzepte mit mehreren Komponenten geben. Darum versagen auch orthodoxe Betrachtungsweisen der Universitätsmedizin.

Mittlerweile ist die  "Migräne-Therapie nach Dr. Selz®"als geschützte patentrechtliche Marke eingetragen.

Mehr zu den Ursachen von Migräne lesen Sie HIER

 

Migräne Symptome

Migräne Symptome verraten viel über Organschwächen

Migräne Symptome erzählen mehr.... 

Jeder Migränepatient kann einige Besonderheiten über seine Symptome erzählen..…
Ganz unterschiedlich sind die Ausprägungen und Merkmale von Migränesymptomen bei jedem einzelnen. 

Manche Patienten haben gar keine Schmerzen und spüren ihren Arm nicht mehr. Andere sehen nichts und erbrechen sich über Stunden und andere können sich vor Schmerz kaum retten.  

Interessant wird es, wenn man die Symptome mit Hilfe der TCM (Traditionellen Chinesischen Medizin) deuten kann. Dann bekommen die verschiedenen Zusammenhänge und Symptome eine übergeordnete Struktur. Ja, eine fast eine vorhersehbare Logik.

Ich interessiere mich immer für die Art und Lokalisation des Schmerzes und der Begleitsymptome. Als geübter Arzt kann ich dann Rückschlüsse auf tieferliegende Organschwächen ziehen. Mit Hilfe von Laboruntersuchungen kann man diese Zusammenhänge dann suchen und beweisen. Die Resultate kann man dann therapeutisch nutzen.

​Dr. med. Ulrich Selz 

Interessant werden die Migränesymptome, wenn man sich für Details interessiert und nach den weiteren Symptomen anderer Organe sucht. 
Dadurch bekommt Einblick in die übergeordnete Logik der Migräne. 

Die Migräne kommt vom Nacken...

Haben Sie Nackenschmerzen oder Schulter-Nacken Verspannungen?  Sind Sie eine Frau mit Migräne?
Dann wird Ihnen folgender Absatz vielleicht helfen können!

Meiner Erfahrung nach sind Probleme dieser Art meist eine versteckte Schwäche des Hormonsystems. Der Grund ist aus der Sicht der TCM ganz einfach und aus Sicht der Schulmedizin nicht nachvollziehbar: Der Dreifache-Erwärmer ist der Hormonmeridian in der Chinesischen Medizin. Er zieht genau über die Schulter in den seitlichen Kopfbereich, wo er dann die typischen seitlichen Kopfschmerzen auslösen kann. 

Wie kann das sein? 
Die Chinesen waren vor über 2000 Jahren ganz hervorragende Beobachter. Für Ihre medizinischen Beobachtungen nutzen Sie eine für uns schwer verständliche blumige Sprache.  Mittlerweile werden viele übergeordnete Zusammenhänge durch die moderne Diagnostik entschlüsselt. 

Bessere ​Labordiagnostik
Beispielsweise wird die Labordiagnostik immer besser und wir verstehen wie die einzelnen Organsystem miteinander kommunizieren. Ausserdem erreichen uns fast wöchentlich neue Erkenntnisse der Faszienforschung.

Dadurch steigt unser Wissen über die Muskeln und Bindegewebsstrukturen. Vor10 Jahren gab es dieses Wissen quasi noch gar nicht. Als ich die Universität Ulm hatte man noch nie etwas über den weltberühmten Faszienforscher Prof. Schleip gehört. Mittlerweile ist er eines der weltweiten Aushängeschilder der Universität Ulm.


Migräne - Symptome in ein System gebracht

Zum vereinfachten Verständnis für die Migräne der Ursachenfindung habe ich die komplizierten Zusammenhänge der TCM auf 8 Migränetypen herunter gebrochen. Das System der Chinesischen Medizin zu erlernen macht vielen Kollegen Probleme - ich möchte mich nicht ausschliessen. Zu fremd und detailliert sind die Zusammenhänge. 

Bei Laboruntersuchungen hingegen fühlen wir Ärzte uns sehr wohl. Und deswegen habe ich das System der TCM für die Migräne in ein lehrbares und lernbares System von Laboruntersuchungen übersetzt.


Möchten Sie mehr über die 8 Migränetypen wissen?
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Migräne Ursachen

Migräne Ursachen gibt es offiziell gar nicht... oder doch?  

Migräne kennt viele Ursachen. Doch die offizielle Lehrmeinung der Wissenschaft besagt, dass es genau nur EINE Ursache von Migräne gibt: Und zwar die Genetik. Alles andere zählt als Auslöser oder sogenannter Trigger. 

Wenn man allerdings genauer liest, wird die genetische Ursache als die "wahrscheinlichste" angesehen, aber häufig genug als "die einzige" verkauft. Für mich gibt es viele Migräneursachen.

Denn ich habe die Erfahrung gemacht, dass Migräne ein Symptom einer Stoffwechselstörung sein kann. 
Mir ist bewusst, dass ich mit meiner Anschauung mit der derzeitigen Lehrmeinung kollidiere. 

Ich bin Arzt geworden, weil mir das Ergebnis der Behandlung wichtig ist.
Und ich ziehe das Behandlungergebnis "Migräne Ursachen gefunden, Problem gelöst" dem Behandlungsergebnis "Ursachen nicht beeinflussbar, Schmerztabletten verschrieben" vor!

Dafür kämpfe ich, dafür stecke ich Niederlagen ein, dafür stehe ich im Fokus und werde anhand eines anderen Maßstabs bewertet. Aber es lohnt sich. Ich tue das mit Leidenschaft. 

Zurück zur Migräne: Sie wird als unheilbare Erkrankung gesehen - eine ganz schön bittere Aussage.
Finden Sie nicht? 

​Dr. med. Ulrich Selz 

Richtig stutzig bin ich geworden, als mir Patienten erzählt haben, dass sie seit Jahrzehnten frei von Migräne sind. 

Warum geht das? Wenn sie doch unheilbar sein soll.....

Migräne Ursachen - der Überblick 

Entzündung der Blutgefäße als Migräneursache? 

Zahlreiche andere Ursachen stehen weiterhin im Raum. Man vermutet beispielsweise, dass es zu einer Störung der Ausschüttung von Botenstoffen im Gehirn kommt. Diese können dann einen Anfall auf direktem Weg auslösen, indem sie die Blutgefäße reizen bzw. sogar entzünden können. 
Ein Botenstoff der derzeit einen hohen Bekanntheitsgrad erreicht hat ist das Calcitonin-Gene-Related-Peptide (CGRP). Es handelt sich um ein Eiweiß, das die Blutgefäße sehr stark erweitern kann. Ein moderner Antikörper kann als Medikament gegen eine Erhöhung des Spiegel von CGRP eingesetzt werden - die therapeutischen Rückmeldungen sind durchwachsen. Das Medikament ist sicher nicht Wunderwaffe, als die es angekündigt war. 

Weitere auffällige Botenstoffe bei Migräne sind das Neurokinin A (NKA) oder die Substanz P, die auch bei anderen Erkrankungen eine besondere Rolle zu spielen scheint. Die Forschung an diesen Botenstoffen läuft derzeit noch. 

Entzündung der Blutgefäße als Migräneursache? 

Zahlreiche andere Ursachen stehen weiterhin im Raum. Man vermutet beispielsweise, dass es zu einer Störung der Ausschüttung von Botenstoffen im Gehirn kommt. Diese können dann einen Anfall auf direktem Weg auslösen, indem sie die Blutgefäße reizen bzw. sogar entzünden können. 
Ein Botenstoff der derzeit einen hohen Bekanntheitsgrad erreicht hat ist das Calcitonin-Gene-Related-Peptide (CGRP). Es handelt sich um ein Eiweiß, das die Blutgefäße sehr stark erweitern kann. Ein moderner Antikörper kann als Medikament gegen eine Erhöhung des Spiegel von CGRP eingesetzt werden - die therapeutischen Rückmeldungen sind durchwachsen. Das Medikament ist sicher nicht Wunderwaffe, als die es angekündigt war.

Weitere auffällige Botenstoffe bei Migräne sind das Neurokinin A (NKA) oder die Substanz P, die auch bei anderen Erkrankungen eine besondere Rolle zu spielen scheint. Die Forschung an diesen Botenstoffen läuft derzeit noch. 

Hormonelle Migräne: Zählt zu den häufigen Migräne Ursachen

Die hormonelle Migräne wird letztlich auch durch eine Veränderung bei den Blutgefäßen ausgelöst. Wir wissen, dass Blutgefäße sehr sensibel auf Hormone reagieren können. Insbesondere das Progesteron (Gelbkörperhormon) spielt hier eine Schlüsselrolle. Häufig kommt der Migräneanfall vor der Regelblutung oder zum Zeitpunkt des Eisprungs. An diesen beiden Zeitpunkten sind die Hormonschwankungen sehr stark. Bei der Frau wird die Monatsblutung durch die Hormonwirkung an den Blutgefäßen direkt ausgelöst. 

Ein ganz praktisches Beispiel:  Man hat herausgefunden, dass durch bestimmte Nahrungsmittel ein ganz bestimmter Entzündungsstoff im Eierstock entstehen kann. Dieser wirkt dann im Gehirn direkt als Auslöser für einen Migräneanfall.  Und jetzt kommt das Verrückte: Dieser Mechanismus ist mal aktiver und mal weniger aktiv,  je nach Tag im Zyklus. 

Botenstoffe bei Migräne 

Serotonin ist ein Nervenbotenstoff. Er sorgt für eine flüssige Übertragung der Nervensignale im Gehirn. Das Serotonin wird zwischen zwei Nervenzellen ausgeschüttet und somit werden Informationen übertragen. Danach wird es wieder in die Zelle aufgenommen. Durch zu viel Serotonin kann es zu einem Zusammenziehen der Blutgefäße im Gehirn kommen und so ein Migräneanfall ausgelöst werden.

Durchblutungsstörung bei Migräne

Wie bereits im Text durchgeklungen ist, scheinen die Blutgefäße des Kopfes bei Migräne eine zentrale Rolle zu spielen. Sie reagieren sehr sensibel auf Erweiterungen oder Verengungen verschiedenster Natur. 

Dabei ist es für den Mechanismus egal, welche Stoffe zur Veränderung  der Blutgefäßweite führen. Diese können beispielsweise im Darm entstehen oder direkt aus der Nahrung kommen. 

Viele Migränetrigger enden in der "Endstrecke" einer Durchblutungsstörung durch die Veränderung des Gefäßdurchmessers. Im Gegensatz zur landläufigen Meinung sind unsere Blutgefäße sehr leicht und schnell durch körpereigene und körperfremde Stoffe zu beeinflussen. So wird der Blutfluss genauestens gesteuert. 

Übrigens: Wussten Sie, dass die Gesamtstrecke unserer Blutgefäße ca. 100.00 km, also 2,5 mal um die Welt, beträgt?!

​Dr. med. Ulrich Selz 

Die Migränetherapie nach Dr. Selz® sucht systematisch nach allen erdenklichen Ursache, Auslösern und Triggerfaktoren. 

Diese werden dann systematisch therapiert und das Ergebnis überprüft.


Und zwar so lange, bis der Stoffwechsel wieder richtig funktioniert! 


Möchten Sie mehr über die Ursachen 
und Behandlungsmöglichkeiten
von Migräne lernen? 

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Weiterführende Literatur: 
Schmerzklinik Kiel 
https://schmerzklinik.de/service-fuer-patienten/migraene-wissen/

Dr. Selz Online Akademie: 
https://doktorselz.de/videokurse-uebersicht/


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